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Toyota bZ4X Modelljahr 2026 als Elektro-SUV von vorne seitlich

Toyota Elektroautos 2026: Alle Modelle im Überblick

Bild: Alexander Migl / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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Kurz zusammengefasst: Toyota bietet 2026 in Deutschland vier Elektroautos an: den Urban Cruiser ab 29.990 Euro, den C-HR+ ab 38.990 Euro, den überarbeiteten bZ4X ab 39.990 Euro und den neuen bZ4X Touring ab 49.990 Euro. Die größte Reichweite schafft der C-HR+ mit bis zu 607 Kilometern nach WLTP. Toyota gewährt bis Ende 2026 einen E-Auto-Bonus von bis zu 13.600 Euro, inklusive staatlicher Förderung. Feststoffbatterien sollen ab 2027/28 erstmals in Elektroautos kommen. Ob dieser Plan aufgeht, ist offen.

Vom Hybrid-Pionier zum E-Auto-Anbieter

Toyota brachte 1997 mit dem Prius das erste in Großserie gebaute Hybridauto auf den Markt. Bei reinen Elektroautos ließ sich der Konzern dagegen lange Zeit. Kritiker warfen Toyota vor, den Wandel zu verschlafen. Der Hersteller setzte bewusst auf mehrere Antriebe parallel: Hybrid, Plug-in-Hybrid, Wasserstoff und Batterie.

Inzwischen hat Toyota sein Elektro-Angebot in Europa deutlich ausgebaut. Neben dem bZ4X, der 2022 als erstes reines E-Auto der Marke startete, gibt es nun drei weitere Modelle. Damit deckt Toyota vom Kleinwagen-SUV bis zum geräumigen Kombi-SUV die wichtigsten Klassen ab.

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Die Modelle im Überblick

Modell Batterie Reichweite (WLTP) Preis ab
Urban Cruiser 49 / 61 kWh 344–426 km 29.990 €
C-HR+ 57,7 / 77 kWh bis 607 km 38.990 €
bZ4X 57,7 / 73,1 kWh bis 569 km 39.990 € (Aktionspreis)
bZ4X Touring 74,7 kWh bis 591 km 49.990 €

Quellen: Toyota Deutschland und InsideEVs, Stand 2026. Die Allradversionen haben jeweils eine etwas geringere Reichweite.

Urban Cruiser: der Einstieg

Der Urban Cruiser ist das kleinste Elektroauto von Toyota. Er wurde gemeinsam mit Suzuki entwickelt. Mit 49-kWh-Batterie schafft er bis zu 344 Kilometer, mit 61 kWh bis zu 426 Kilometer. Eine Allradversion kommt auf bis zu 395 Kilometer. Er richtet sich an alle, die ein kompaktes SUV für Stadt und Umland suchen.

C-HR+: die größte Reichweite

Der C-HR+ ist seit April 2026 im Handel. Er hat ein auffälliges, coupéhaftes Design. Mit der großen 77-kWh-Batterie und Frontantrieb fährt er laut Toyota bis zu 607 Kilometer weit, mit Allrad 501 bis 507 Kilometer. An Schnellladern lädt er mit bis zu 150 kW. Von 10 auf 80 Prozent dauert das etwa 28 Minuten.

bZ4X und bZ4X Touring

Der bZ4X wurde gründlich überarbeitet. Er hat nun eine größere Batterie mit bis zu 73,1 kWh und schafft mit Frontantrieb bis zu 569 Kilometer, mit Allrad bis zu 516 Kilometer. Die frühere Kritik an Reichweite und Ladeleistung hat Toyota damit weitgehend beantwortet.

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Neu seit Mai 2026 ist der bZ4X Touring. Er ist länger und bietet mehr Kofferraum, was ihn für Familien und Freizeitsportler interessant macht. Mit 74,7-kWh-Akku schafft er bis zu 591 Kilometer, mit Allrad 528 Kilometer.

Förderung und Rabatte

Zu Jahresbeginn bot Toyota beim Privatleasing eine „Deutschlandprämie“ mit bis zu 12.300 Euro Nachlass an. Diese Aktion lief bis zum 31. März 2026. Aktuell wirbt Toyota mit einem E-Auto-Bonus von bis zu 13.600 Euro. Darin ist die staatliche Förderung bereits enthalten. Der Bonus gilt laut Toyota für Leasing, Finanzierung und Barkauf bis zum 31. Dezember 2026. Die genaue Höhe hängt von Modell, Version und deinem Anspruch auf staatliche Förderung ab. Frage beim Händler nach dem verbindlichen Angebot.

Elektroauto oder doch Hybrid?

Toyota verkauft in Europa weiterhin vor allem Hybridautos wie Yaris, Corolla oder C-HR. Für wen lohnt sich stattdessen ein reines Elektroauto? Die Antwort hängt vor allem davon ab, wo du laden kannst:

  • Mit Wallbox oder Lademöglichkeit beim Arbeitgeber ist ein Elektroauto im Betrieb meist günstiger als ein Hybrid. Strom zu Hause kostet pro 100 Kilometer in der Regel weniger als Benzin.
  • Ohne eigene Lademöglichkeit bist du auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Dort ist Strom teurer, und das Laden kostet Zeit. Ein Vollhybrid kann dann die entspanntere Wahl sein.
  • Viel Langstrecke: Mit Reichweiten um 500 bis 600 Kilometer und Ladezeiten von rund einer halben Stunde sind auch weite Fahrten mit den neuen Toyota-Stromern gut machbar.

Ein Vorteil von Toyota ist die lange Erfahrung mit Batterien aus Hybridautos. Für die Batterien seiner Elektroautos bietet der Hersteller zudem eine erweiterte Garantie an, wenn das Fahrzeug regelmäßig in der Vertragswerkstatt gewartet wird. Die genauen Bedingungen solltest du vor dem Kauf prüfen.

Feststoffbatterie: Versprechen und Realität

Toyota arbeitet seit Jahren an Feststoffbatterien. Sie sollen mehr Energie speichern, schneller laden und sicherer sein als heutige Akkus mit flüssigem Elektrolyt. Der aktuelle Stand:

  • Toyota peilt den ersten praktischen Einsatz in Elektroautos für 2027/28 an.
  • Partner Idemitsu baut eine Pilotanlage für den festen Elektrolyten in Chiba (Japan). Sie soll 2027 fertig sein.
  • Sumitomo Metal Mining soll ab dem Geschäftsjahr 2028 Kathodenmaterial in Serie liefern.

Wichtig: Toyota hat solche Zeitpläne in der Vergangenheit mehrfach verschoben. Erste Fahrzeuge mit Feststoffbatterie dürften zudem teure Kleinserien sein. Für normale Käufer spielt die Technik in den nächsten Jahren daher kaum eine Rolle. Wer jetzt ein Elektroauto braucht, sollte nicht darauf warten.

Begriffe kurz erklärt

  • bZ: steht bei Toyota für „beyond Zero“, also über Null Emissionen hinaus.
  • Feststoffbatterie: Akku mit festem statt flüssigem Elektrolyt.
  • Aktionspreis: zeitlich begrenzter Sonderpreis, der vom regulären Listenpreis abweicht.
  • WLTP: genormter Prüfzyklus. Die reale Reichweite ist im Winter und bei hohem Tempo geringer.

Welcher Toyota passt zu wem?

  1. Kleines Budget, Stadt: Urban Cruiser mit 49 kWh.
  2. Viel Reichweite: C-HR+ mit 77 kWh und Frontantrieb.
  3. Familie und Gepäck: bZ4X Touring.
  4. Allround-SUV: bZ4X mit großer Batterie.

Einen Blick auf andere Hersteller wirft unser Überblick zu den E-Auto-Neuheiten im Herbst 2026. Ein günstiger Konkurrent zum Urban Cruiser ist der VW ID. Polo. Alle Toyota-Artikel stehen in der Rubrik Toyota.

Quellen

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NEX Redaktion

Die NEX-Redaktion erklärt Technik verständlich: Smartphones, E-Mobilität, Smart Home, KI, Gaming und IT-Sicherheit – unabhängig und faktenbasiert.

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