
iPhone 18 Pro und Pro Max: Alle Fakten zu Preis, Kamera und A20 Pro
Bild: Kyu3a / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)
Kurz zusammengefasst: Das iPhone 18 Pro (6,3 Zoll) und das iPhone 18 Pro Max (6,9 Zoll) sind seit dem 18. September 2026 erhältlich. Herzstück ist der A20 Pro, Apples erster Chip in 2-Nanometer-Fertigung. Die Hauptkamera bekommt erstmals eine variable Blende von ƒ/1.48 bis ƒ/4.0, das Gehäuse besteht wieder aus einem Aluminium-Unibody. In Deutschland startet das iPhone 18 Pro bei 1.449 Euro, das Pro Max bei 1.599 Euro. Neu ist außerdem eine 2-TB-Option.
Was Apple am 9. September 2026 vorgestellt hat
Apple hat die neuen Pro-Modelle am 9. September 2026 angekündigt. Vorbestellungen liefen ab dem 12. September, der Verkaufsstart war am 18. September. Zum ersten Mal kamen die Pro-Modelle gemeinsam mit einem faltbaren iPhone auf den Markt: Das iPhone Duo wurde am selben Tag präsentiert, aber erst später ausgeliefert. Das klassische iPhone 18 ohne Namenszusatz fehlte bei der Präsentation. Laut Berichten wird es erst im Frühjahr 2027 erwartet. Mehr dazu steht in unserem Überblick zur iPhone-18-Generation.
Die Pro-Modelle gibt es in vier Farben: Schwarz, Silber, Polar (Apple nennt sie im Englischen „Glacier“) und Burgunder. Der Speicher reicht von 256 GB bis 2 TB.
Preise in Deutschland
Die folgenden Preise stammen aus dem deutschen Apple Online Store (Stand: 22. Oktober 2026). In den USA sind die Einstiegspreise um jeweils 100 US-Dollar gestiegen, auf 1.199 bzw. 1.299 Dollar.
| Speicher | iPhone 18 Pro | iPhone 18 Pro Max |
|---|---|---|
| 256 GB | 1.449 € | 1.599 € |
| 512 GB | 1.699 € | 1.849 € |
| 1 TB | 2.199 € | 2.349 € |
| 2 TB | 2.949 € | 3.099 € |
Der Aufpreis für 2 TB fällt hoch aus. Wer viel in ProRes oder 4K mit 120 Bildern pro Sekunde filmt, kann stattdessen auch eine externe SSD per USB-C nutzen.
A20 Pro: der erste 2-nm-Chip im iPhone
Der A20 Pro wird in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Kleinere Strukturen bedeuten mehr Transistoren pro Fläche und in der Regel einen niedrigeren Energiebedarf. Apple nennt folgende Eckdaten:
- CPU: 6 Kerne
- GPU: 7 Kerne mit Neural Accelerators, laut Apple bis zu 40 Prozent schneller als beim A19 Pro
- Neural Engine: „Dual 16-Core“, also zwei 16-Kern-Blöcke für KI-Aufgaben
- Speicher: 50 Prozent mehr Speicherbandbreite
Für den Alltag heißt das vor allem: Apple-Intelligence-Funktionen laufen häufiger direkt auf dem Gerät. Spiele mit Raytracing profitieren von der stärkeren GPU. Unabhängige Langzeittests zur Wärmeentwicklung stehen bei vielen Testern noch aus. Die Herstellerangaben sollten deshalb als Obergrenze verstanden werden.
N1 und C2: Funk aus eigener Hand
Apple setzt weiter auf eigene Funkchips. Der N1 übernimmt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Das ist interessant für alle, die ein Smart Home mit Matter-Geräten betreiben. Das Mobilfunkmodem C2 soll laut Apple rund 15 Prozent weniger Energie benötigen als der Vorgänger C1X. mmWave-5G unterstützt es nur in den USA, für Deutschland spielt das keine Rolle.
Kamera: variable Blende als größte Neuerung
Die wichtigste Änderung betrifft die 48-Megapixel-Hauptkamera „Fusion“. Sie hat nun eine variable Blende mit den Stufen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0.
Was bedeutet das? Die Blende ist die Öffnung, durch die Licht auf den Sensor fällt. Eine große Öffnung (kleine Zahl wie ƒ/1.48) lässt viel Licht herein und erzeugt einen weichen Hintergrund. Eine kleine Öffnung (ƒ/4.0) liefert mehr Schärfentiefe. Das hilft etwa bei Gruppenfotos, Landschaften oder Nahaufnahmen, bei denen mehr als nur ein Punkt scharf sein soll. Bisher simulierten iPhones diesen Effekt mit Software. Jetzt geschieht es optisch.
Das komplette Kamerasystem im Überblick:
- 48 MP Fusion Hauptkamera mit variabler Blende
- 48 MP Ultraweitwinkel
- 48 MP Teleobjektiv mit 4-fachem Zoom (100 mm Brennweite)
- 8-facher Zoom in „optischer Qualität“ über einen Sensorausschnitt
- 18 MP Center-Stage-Frontkamera
Video nimmt das iPhone 18 Pro in Dolby Vision mit bis zu 4K und 120 Bildern pro Sekunde auf.
Display und Design
Das Display des iPhone 18 Pro misst 6,3 Zoll, löst mit 2622 × 1206 Pixeln auf und arbeitet mit ProMotion bis 120 Hz. Die maximale Helligkeit im Freien liegt bei 3000 Nits. Die Dynamic Island ist etwas kleiner geworden. Das Pro Max hat ein 6,9-Zoll-Display.
Beim Gehäuse bleibt Apple beim Aluminium-Unibody, den das iPhone 17 Pro eingeführt hat. Das iPhone 18 Pro misst 150,0 × 71,9 × 8,75 mm und wiegt 211 Gramm. Es ist nach IP68 geschützt und hält laut Apple einer Wassertiefe von bis zu 6 Metern stand.
Akkulaufzeit und Laden
Apple gibt für das iPhone 18 Pro bis zu 36 Stunden Videowiedergabe an, für das Pro Max bis zu 45 Stunden. Diese Werte gelten laut Apple für die eSIM-Modelle, die mehr Platz für den Akku haben. Mit einem Netzteil ab 60 Watt soll der Akku in etwa 15 Minuten zu 50 Prozent geladen sein.
Für wen lohnt sich der Umstieg?
Bei der Entscheidung hilft ein Blick auf das eigene Gerät:
- iPhone 15 Pro oder älter: Der Sprung ist groß. Es gibt mehr Akkulaufzeit, ein deutlich besseres Teleobjektiv, Wi-Fi 7 und volle Unterstützung für Apple Intelligence.
- iPhone 16 Pro: Ein Upgrade lohnt sich vor allem, wenn du viel fotografierst und die variable Blende nutzen willst.
- iPhone 17 Pro: Hier sind die Unterschiede klein. Abgesehen von Kamera-Enthusiasten lohnt es sich, ein weiteres Jahr zu warten.
Ein Hinweis zu KI-Funktionen: Die neue Sprachassistenz Siri AI ist laut Apple in der EU mit iOS 27 zunächst nicht verfügbar. Was das genau bedeutet, erklären wir in unserem Beitrag zu Siri AI in Europa. Weitere Smartphone-Themen findest du in der Rubrik iPhone.
Fazit
Das iPhone 18 Pro ist ein konsequentes Kamera- und Effizienz-Update. Die variable Blende ist ein echter Mehrwert für Fotografen, und der A20 Pro bringt Reserven für die nächsten Jahre. Die gestiegenen Preise und die zurückgehaltene Siri-Funktion in der EU trüben das Bild. Für Besitzer älterer Modelle ist es dennoch eines der rundesten Pro-iPhones der letzten Jahre.









