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Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra aufgeklappt mit farbigen Displays auf einem Präsentationstisch

Galaxy Z Fold8, Fold8 Ultra und Z Flip8 im Überblick

Bild: ScribblingGeek / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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Kurz zusammengefasst: Samsung hat am 22. Juli 2026 in London drei faltbare Smartphones vorgestellt: das Galaxy Z Fold8 Ultra mit 8-Zoll-Innendisplay und 200-Megapixel-Kamera, das kompaktere Galaxy Z Fold8 und das Klapphandy Galaxy Z Flip8. Alle drei sind seit dem 7. August 2026 im Handel. Die Preise in Deutschland beginnen bei 1.299 Euro (Flip8), 1.999 Euro (Fold8) und 2.199 Euro (Fold8 Ultra). Ab Werk läuft Android 17 mit One UI 9.

Was ist ein Foldable?

Ein Foldable ist ein Smartphone mit biegsamem Display, das sich zusammenklappen lässt. Es gibt zwei Bauformen:

  • Buch-Format (Fold): Aufgeklappt wird das Handy zu einem kleinen Tablet. Zugeklappt nutzt man ein zweites Display außen.
  • Klapp-Format (Flip): Ein normal großes Smartphone lässt sich auf die Hälfte zusammenklappen und passt so in jede Hosentasche.

Samsung baut seit 2019 Foldables und gehört in diesem Segment zu den wichtigsten Anbietern. Seit Herbst 2026 hat Samsung mit dem iPhone Duo auch Konkurrenz von Apple.

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Neu in diesem Jahr: drei Modelle statt zwei

Erstmals teilt Samsung die Fold-Reihe auf. Das Fold8 Ultra richtet sich an Nutzer, die das größtmögliche Display und die beste Kamera wollen. Das Fold8 bleibt die leichtere Variante mit dem typischen 4:3-Format innen. Das Flip8 ist das Einstiegsmodell und setzt auf Kompaktheit.

Die technischen Daten im Vergleich

Galaxy Z Fold8 Ultra Galaxy Z Fold8 Galaxy Z Flip8
Hauptdisplay 8 Zoll 7,6 Zoll (4:3) 6,9 Zoll
Außendisplay 6,5 Zoll 5,5 Zoll 4,1 Zoll
Gewicht 215 g 201 g 180 g
Dicke 4,1 mm aufgeklappt – 6,1 mm aufgeklappt
Chip Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy Exynos 2600
Hauptkamera 200 MP 50 MP (Dual-Kamera) 50 MP
Akku 5.000 mAh, 45 W 4.800 mAh 4.300 mAh
Schutz IP48 IP48 IP48
Preis ab (DE) 2.199 € 1.999 € 1.299 €

Angaben laut Samsung, Stand Juli 2026. Die Straßenpreise lagen einige Wochen nach Marktstart teils deutlich niedriger.

Galaxy Z Fold8 Ultra: das große Arbeitsgerät

Das Fold8 Ultra ist mit 4,1 Millimetern im aufgeklappten Zustand laut Samsung das dünnste Smartphone, das der Hersteller je gebaut hat. Das 8-Zoll-Display bietet viel Platz für zwei oder drei Apps nebeneinander. Das 6,5 Zoll große Außendisplay ist so breit wie bei einem normalen Smartphone, sodass man das Gerät auch zugeklappt komfortabel bedienen kann.

Die 200-Megapixel-Hauptkamera stammt aus der Galaxy-S-Ultra-Reihe. Der 5.000-mAh-Akku lädt mit bis zu 45 Watt. Tests berichten von sehr guten Laufzeiten. Kritik gibt es an der vergleichsweise schwachen Telekamera und daran, dass der S Pen nicht unterstützt wird.

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Galaxy Z Fold8: der leichtere Klassiker

Das Fold8 wiegt 201 Gramm und bleibt beim bewährten Konzept. Das 7,6-Zoll-Display im Format 4:3 eignet sich gut für Dokumente und E-Books. Außen sitzt ein 5,5-Zoll-Display. Zwei 50-Megapixel-Kameras und ein 4.800-mAh-Akku runden das Paket ab. Wer kein Riesen-Display braucht, spart gegenüber dem Ultra 200 Euro und einige Gramm Gewicht.

Galaxy Z Flip8: kompakt und günstiger

Das Flip8 wiegt nur 180 Gramm und ist aufgeklappt 6,1 Millimeter dünn. Innen steckt ein 6,9-Zoll-Display, außen ein 4,1-Zoll-Display für Benachrichtigungen, Selfies und kleine Widgets. Als Chip nutzt Samsung den hauseigenen Exynos 2600. Der Akku hat 4.300 mAh.

Gemeinsamkeiten aller drei Modelle

  • Android 17 mit One UI 9 ab Werk. Mehr zu den Neuerungen liest du in unserem Artikel zu Android 17.
  • IP48: Schutz gegen Wasser und Fremdkörper ab einem Millimeter. Feiner Staub und Sand bleiben eine Schwachstelle aller Foldables.
  • Quick Share mit AirDrop: Dateien lassen sich direkt mit iPhones austauschen.
  • Galaxy AI: Übersetzungen, Bildbearbeitung und Zusammenfassungen sind integriert.

Software, Updates und Alltag

Samsung verspricht für seine aktuellen Topmodelle bis zu sieben Jahre Android- und Sicherheitsupdates. Das gilt auch für die neuen Foldables. Damit lohnt sich die hohe Investition eher als früher, denn ein Fold8 Ultra kann theoretisch bis 2033 mit aktueller Software genutzt werden.

Im Alltag spielt die Software bei Foldables eine größere Rolle als bei normalen Smartphones. One UI 9 bietet eine Taskleiste wie am PC, Drag-and-drop zwischen Apps und die Möglichkeit, bis zu drei Apps gleichzeitig zu öffnen. Apps, die nicht für große Displays optimiert sind, lassen sich auf das volle Format strecken. Beim Flip8 sind auf dem Außendisplay inzwischen viele Apps vollständig nutzbar, etwa Messenger, Karten oder die Kamera.

Begriffe kurz erklärt

  • IP48: Die „4“ steht für Schutz vor Fremdkörpern ab 1 mm, die „8“ für Schutz beim dauerhaften Untertauchen.
  • Scharnier: das mechanische Gelenk in der Mitte. Seine Qualität entscheidet, wie stark die Falte im Display sichtbar ist.
  • Ultra Thin Glass (UTG): sehr dünnes, biegsames Glas über dem faltbaren Display.

Für wen lohnt sich welches Modell?

  1. Fold8 Ultra: für Vielnutzer, die unterwegs arbeiten, viel lesen oder ein Tablet ersetzen wollen.
  2. Fold8: für alle, die ein Buch-Foldable möchten, aber Wert auf geringes Gewicht legen.
  3. Flip8: für Nutzer, die ein kompaktes, auffälliges Smartphone suchen und nicht 2.000 Euro ausgeben wollen.

Wer kein Foldable braucht, findet bei Samsung mit der Galaxy-S-Reihe günstigere Alternativen. Einen Überblick über weitere Hersteller gibt unsere Rubrik Samsung.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Displayschutz: Die werkseitige Schutzfolie auf dem Innendisplay sollte nicht entfernt werden.
  • Hülle: Eine passende Hülle schützt das Scharnier und die Kanten.
  • Versicherung: Reparaturen am Innendisplay sind teuer. Samsung Care+ oder eine Handyversicherung können sinnvoll sein.
  • Preisentwicklung: Foldables verlieren in den ersten Monaten oft deutlich an Preis. Wer warten kann, spart.

Quellen

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NEX Redaktion

Die NEX-Redaktion erklärt Technik verständlich: Smartphones, E-Mobilität, Smart Home, KI, Gaming und IT-Sicherheit – unabhängig und faktenbasiert.

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