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Schreibtisch mit zwei Monitoren, Tastatur und Computer

Computer kaufen im Herbst 2026: Laptops, Gaming-PCs und Monitore im Überblick

Bild: Shixart1985 / CC BY 2.0 (Wikimedia Commons)

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Kurz zusammengefasst: Wer im Herbst 2026 einen Computer kaufen will, muss mit einer Sache rechnen: der Speicherkrise. Laut PC Games Hardware kosten DDR5-Arbeitsspeicher gut das Fünfeinhalbfache des Preises von Juli 2025, auch SSDs und Grafikkarten sind deutlich teurer. Trotzdem gibt es starke neue Geräte: das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max, schnelle Windows-Laptops mit Snapdragon X2 und hellere OLED-Monitore. Ein Gaming-PC für rund 1.000 Euro ist noch möglich, aber mit Kompromissen. Hier ist der Überblick.

Die Lage auf einen Blick

Thema Stand Oktober 2026
MacBook Pro M5 Ab 1.899 Euro, mit M5 Pro ab 2.499 Euro
Windows-Laptops mit Snapdragon X2 Ab rund 810 Euro (X2 Plus), mit X2 Elite ab etwa 1.600 Euro
Gaming-PC zum Selbstbauen Rund 1.090 Euro mit Arc B580 und Ryzen 7 5700X
DDR5-Preisindex 559 Prozent des Niveaus von Juli 2025
32-Zoll-OLED-Monitore mit 4K Rund 640 bis 730 Euro

Angaben laut Apple, ComputerBase und PC Games Hardware, wie in unseren Einzelartikeln genannt.

Die Speicherkrise: Warum alles teurer ist

Die Preise für Speicher sind seit Mitte 2025 stark gestiegen. Laut PCGH liegt der Preisindex für DDR5 im Oktober 2026 bei 559 Prozent des Niveaus von Juli 2025. Ein Kit mit 2 × 16 GB DDR5-6000 kostet mindestens 447 Euro. SSDs liegen bei 247 Prozent, Festplatten bei 258 Prozent und Grafikkarten bei 165 Prozent. Eine schnelle Entspannung erwartet die Branche nicht. Manche Analysten rechnen erst 2029 oder später mit sinkenden Preisen.

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Für dich heißt das: Wer dringend einen neuen Rechner braucht, sollte nicht auf bessere Preise warten. Wer noch ein gutes Gerät hat, kann es länger nutzen. Alle Zahlen findest du im Artikel zu den Speicherpreisen im Oktober 2026.

MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max

Apple hat am 3. März 2026 das MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max vorgestellt. Beide Chips haben eine 18-Kern-CPU, alle Modelle haben drei Thunderbolt-5-Anschlüsse. Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro startet bei 2.499 Euro, das 16-Zoll-Modell mit M5 Max bei 4.499 Euro. Für die meisten Nutzer reicht laut unserer Einschätzung das Basismodell mit M5 ab 1.899 Euro. Details im Artikel zum MacBook Pro M5 Pro und M5 Max.

Windows-Laptops: Snapdragon X2 gegen Intel

Laptops mit dem Snapdragon X2 Elite von Qualcomm sind jetzt in Deutschland erhältlich. Im Test von ComputerBase ist das Lenovo Yoga Slim 7x Gen 11 das schnellste Windows-Notebook, das die Redaktion bisher gemessen hat. Notebookcheck sieht das Asus Zenbook A14 mit X2 Elite in Leistung und Akkulaufzeit vor einem Intel-Laptop mit Core Ultra 9 386H (Panther Lake). Die Preise beginnen bei rund 810 Euro für Modelle mit dem kleineren X2 Plus. Mehr im Artikel zu den Windows-Laptops 2026.

Gaming-PC für 1.000 Euro

Durch die Speicherkrise ist ein günstiger Gaming-PC schwieriger geworden. PCGH schlägt eine Selbstbau-Liste mit Intel Arc B580, AMD Ryzen 7 5700X und 32 GB DDR4 für rund 1.090 Euro vor. Wer genau bei 1.000 Euro bleiben muss, greift zum Ryzen 5 5600 und zur Arc B570. Die genaue Teileliste findest du im Artikel zum Gaming-PC für 1.000 Euro.

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OLED-Monitore: Heller und schärfer

2026 bekommen OLED-Monitore einen Schub. Samsung Display baut neue QD-OLED-Panels mit dem Namen Penta Tandem, die heller sind und Text schärfer darstellen. Der MSI MPG 322UR X24 bietet 4K mit 240 Hz auf 31,5 Zoll, der Dell Alienware AW3426DW ist ein gebogener 34-Zoll-Monitor mit 280 Hz. Ältere OLED-Modelle sind günstiger geworden. Alles dazu im Artikel zu den OLED-Monitoren 2026.

Laptop oder Desktop-PC?

Die Frage stellt sich bei jedem Kauf. Ein Laptop ist flexibel, du kannst ihn mitnehmen und brauchst keinen extra Bildschirm. Moderne Geräte mit Apple-Chip oder Snapdragon X2 sind leise und sparsam. Dafür lassen sie sich kaum aufrüsten, Arbeitsspeicher und SSD sind oft fest verlötet. Du solltest also gleich genug Speicher kaufen.

Ein Desktop-PC bietet mehr Leistung fürs Geld, besonders bei Spielen. Du kannst einzelne Teile später austauschen, etwa die Grafikkarte. Gerade in der Speicherkrise ist das ein Vorteil: Du kannst mit 16 GB starten und später aufrüsten, wenn die Preise wieder sinken. Dafür brauchst du Monitor, Tastatur und Maus extra.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Arbeitsspeicher: 16 GB sind für Alltag und Büro das Minimum, für Spiele und Videobearbeitung sind 32 GB sinnvoll. Weil RAM so teuer ist, lohnt sich ein Blick auf Komplettangebote.
  • Speicherplatz: Eine SSD mit mindestens 512 GB, besser 1 TB, sorgt für genug Platz.
  • Akkulaufzeit: Laptops mit Apple-Chip oder Snapdragon X2 halten meist besonders lange durch.
  • Software: Prüfe bei Snapdragon-Laptops, ob deine wichtigsten Programme und Spiele unter Windows on ARM laufen.
  • Anschlüsse: Achte auf genug USB-C- oder Thunderbolt-Anschlüsse für Monitor und Zubehör.
  • Monitor: Für Büroarbeit reicht ein guter IPS-Monitor. OLED lohnt sich vor allem für Spiele und Filme.

Für wen lohnt sich was?

  • Für Studierende und Büro-Nutzer: Ein Snapdragon-Laptop mit X2 Plus bietet lange Akkulaufzeit ab rund 810 Euro.
  • Für Kreative: Das MacBook Pro mit M5 Pro bietet viel Leistung für Foto- und Videobearbeitung.
  • Für Gamer mit Budget: Ein Selbstbau-PC nach der PCGH-Liste.
  • Für Spieler mit hohem Anspruch: Ein OLED-Monitor mit 240 Hz oder mehr.
  • Für alle mit einem funktionierenden Rechner: Erst einmal weiter nutzen, statt zu Krisenpreisen aufzurüsten.

Alle Artikel findest du in der Kategorie Computer.

Begriffe kurz erklärt

  • DDR5: Die aktuelle Generation von Arbeitsspeicher für PCs.
  • SSD: Ein schneller Speicher ohne bewegliche Teile.
  • Snapdragon X2: Prozessoren von Qualcomm für Windows-Laptops auf ARM-Basis.
  • Thunderbolt 5: Ein sehr schneller Anschluss für Monitore, Speicher und Zubehör.
  • QD-OLED: Eine OLED-Bildschirmtechnik von Samsung mit Quantenpunkten für kräftige Farben.
  • Hz: Bildwiederholrate, also wie oft pro Sekunde der Monitor ein neues Bild zeigt.

Quellen

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NEX Redaktion

Die NEX-Redaktion erklärt Technik verständlich: Smartphones, E-Mobilität, Smart Home, KI, Gaming und IT-Sicherheit – unabhängig und faktenbasiert.

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