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Verschiedene Sonos-Lautsprecher und Soundbars in einer Verkaufsauslage

Sonos 27, Play, Move 2 und Roam 2: Neue Funktionen und Lautsprecher im Vergleich

Bild: Nielsoncaetanosalmeron / CC BY 4.0 (Wikimedia Commons)

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Kurz zusammengefasst: Mit Sonos 27 hat Sonos am 8. September 2026 ein großes Software-Paket vorgestellt. KI-Assistenten wie ChatGPT und Claude können Sonos-Lautsprecher künftig steuern. Tragbare Boxen wie Move 2 und Sonos Play werden zu Surround-Lautsprechern für die Soundbar. Dazu kommt eine übersichtlichere App. Wer einen tragbaren Sonos-Lautsprecher sucht, hat die Wahl zwischen Roam 2 (rund 200 Euro), Sonos Play (rund 350 Euro) und Move 2 (rund 500 Euro). Hier erfährst du, was neu ist und welcher Lautsprecher zu dir passt.

Sonos 27: Die Neuerungen im Überblick

Funktion Was sie macht Verfügbar
Sonos 27mcp KI-Assistenten steuern Sonos per MCP Early Access
Sonos 27voice neuer Sprachassistent Herbst 2026
Custom Agents eigene KI-Agenten für Sonos 2027
Portable Surrounds Move 2 oder Play als Surround-Boxen mit Sonos 27
Headphone Linking Soundbar-Ton auf Ace Ultra mit Sonos 27
Neue App Tabs für Start, System, Suche mit Sonos 27

Angaben laut Sonos Newsroom.

KI-Steuerung: Sonos spricht mit ChatGPT und Claude

Die auffälligste Neuerung heißt Sonos 27mcp. MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard, über den KI-Assistenten mit anderen Diensten und Geräten sprechen können. Laut Sonos funktioniert das zum Start mit ChatGPT und Claude. Du kannst einem KI-Assistenten also sagen, welche Musik in welchem Raum laufen soll, und er steuert deine Sonos-Anlage.

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Die Funktion startet als Early Access, also als frühe Testphase. Später im Herbst soll Sonos 27voice folgen, ein neuer Sprachassistent. Für 2027 plant Sonos Custom Agents, mit denen du eigene KI-Agenten für dein System einrichten kannst.

Unser Hinweis: Wenn du KI-Assistenten Zugriff auf Geräte gibst, prüfe, welche Rechte du erteilst. Du kannst die Verbindung jederzeit wieder trennen. Grundlagen zu KI im Alltag erklärt unser Ratgeber zu KI-Tools.

Tragbare Boxen als Surround-Lautsprecher

Mit Portable Surrounds kannst du einen Move 2 oder eine Sonos Play als hintere Surround-Lautsprecher für deine Soundbar nutzen. Laut Sonos funktioniert das mit Arc Ultra, Arc, Beam Ultra und Beam (2. Generation). Abends stellst du die Boxen für einen Film hinter das Sofa, am nächsten Tag nimmst du sie mit auf den Balkon oder in den Garten. So brauchst du keine festen Surround-Lautsprecher.

Neu ist auch Headphone Linking für den Kopfhörer Sonos Ace Ultra. Damit schickst du den Fernsehton direkt von der Soundbar auf den Kopfhörer, etwa wenn andere schon schlafen. Mehr zu Kopfhörern findest du in unserem Vergleich der besten Over-Ear-Kopfhörer.

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Die neue Sonos-App

Die Sonos-App war lange ein Ärgernis für viele Nutzer. Mit Sonos 27 bekommt sie laut Sonos drei klare Bereiche: Start, System und Suche. Neu ist die Unterstützung für Siri und Kurzbefehle auf dem iPhone. Die Lautstärke lässt sich mit einem Zwei-Finger-Regler einstellen. Voreinstellungen für Lieblingsmusik sollen später im Herbst folgen.

Sonos Play, Move 2 und Roam 2 im Vergleich

Modell Preis laut hifi.de Gewicht Akku Besonderheit
Roam 2 199,99 € 430 g 10 Std. klein, IP67
Sonos Play 349 € 1,3 kg 24 Std. Powerbank, Akku tauschbar
Move 2 499 € 3 kg 24 Std. großer Klang

Angaben laut hifi.de und Sonos Newsroom.

Sonos Play: Der neue Mittelweg

Die Sonos Play kam am 31. März 2026 auf den Markt. Laut Sonos kostet sie in den USA 299 US-Dollar, hifi.de nennt für Deutschland 349 Euro. Sie ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt und hält rund 24 Stunden durch. Praktisch: Sie arbeitet auch als Powerbank für dein Handy, und der Akku ist austauschbar. Per Bluetooth kannst du bis zu drei weitere Play- oder Move-2-Lautsprecher koppeln. Zu Hause funktioniert sie im WLAN wie jeder Sonos-Lautsprecher.

Gleichzeitig stellte Sonos den Era 100 SL vor. Er kostet in den USA 189 US-Dollar und verzichtet auf ein Mikrofon. Das ist interessant für alle, die keinen Sprachassistenten im Wohnzimmer wollen.

Roam 2 und Move 2

Der Roam 2 ist der kleinste tragbare Sonos. Mit 430 Gramm und IP67 passt er in jeden Rucksack. Der Akku hält laut hifi.de rund 10 Stunden. Für Ausflüge und Reisen ist er ideal.

Der Move 2 ist mit 3 Kilogramm deutlich schwerer, liefert aber den größten Klang. Er hält rund 24 Stunden und eignet sich für Garten, Terrasse und große Räume.

WLAN oder Bluetooth: So nutzt du tragbare Sonos-Boxen

Alle drei tragbaren Modelle beherrschen zwei Betriebsarten. Zu Hause verbinden sie sich mit deinem WLAN. Dann sind sie Teil deines Sonos-Systems, lassen sich mit anderen Sonos-Lautsprechern gruppieren und spielen Musik direkt aus dem Internet, ohne dass dein Handy dauerhaft verbunden sein muss. Unterwegs wechseln sie zu Bluetooth. Dann koppelst du sie wie jeden anderen Bluetooth-Lautsprecher mit deinem Smartphone.

Ein Tipp zur Einrichtung: Richte neue Sonos-Lautsprecher zu Hause über die App ein und installiere alle Updates, bevor du sie mitnimmst. Neue Funktionen wie Portable Surrounds bekommst du nur mit aktueller Software. Lade die Boxen vor einem Ausflug voll auf, denn draußen gibt es selten eine Steckdose.

Für wen lohnt sich was?

  • Du willst einen kleinen Begleiter: Roam 2.
  • Du willst Akku, Robustheit und einen guten Preis: Sonos Play.
  • Du willst den besten Klang draußen: Move 2.
  • Du hast eine Sonos-Soundbar: Play oder Move 2, die du jetzt auch als Surround nutzen kannst.
  • Du willst kein Mikrofon zu Hause: Era 100 SL.

Wer sein Zuhause weiter vernetzen will, findet Tipps in unserer Rubrik Smart Home.

Begriffe kurz erklärt

  • MCP (Model Context Protocol): ein offener Standard, über den KI-Assistenten Geräte und Dienste steuern.
  • Early Access: frühe Testphase einer Funktion.
  • Surround: Lautsprecher hinter dir, die Raumklang erzeugen.
  • IP67: Schutz gegen Staub und kurzzeitiges Untertauchen in Wasser.
  • Powerbank: Akku, der andere Geräte laden kann.

Mehr zu Lautsprechern findest du in der Rubrik Lautsprecher.

Quellen

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NEX Redaktion

Die NEX-Redaktion erklärt Technik verständlich: Smartphones, E-Mobilität, Smart Home, KI, Gaming und IT-Sicherheit – unabhängig und faktenbasiert.

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