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Schmaler Fitness-Tracker mit farbigem Display und schwarzem Armband am Handgelenk

Fitbit Edge und Fitbit Air: Googles neue Fitness-Tracker im Vergleich

Bild: Silbof / CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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Kurz zusammengefasst: Google bietet jetzt zwei günstige Fitness-Tracker an. Der neue Fitbit Edge kostet 179,99 Euro, hat ein Display, eingebautes GPS und bis zu sieben Tage Akkulaufzeit. Er ist vorbestellbar und kommt am 27. Oktober in den Handel. Der Fitbit Air kostet 99,99 Euro und hat gar kein Display. Beide funktionieren ohne Pflicht-Abo. Für den KI-Coach „Gemini Health Coach“ brauchst du aber nach drei Gratismonaten Google Health Premium für 8,99 Euro im Monat.

Fitbit Edge: der klassische Tracker mit Display

Der Fitbit Edge ist ein schmales Armband mit Bildschirm, ähnlich wie frühere Modelle der Charge-Reihe. Laut t-online ist das Display 1,34 Zoll groß und hat damit 46 Prozent mehr Fläche als beim Vorgänger. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, ist 11,6 Millimeter dick und wiegt nur 17,7 Gramm.

Die wichtigsten Funktionen:

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  • GPS eingebaut: Du kannst ohne Smartphone laufen oder Rad fahren. Google verspricht 40 Prozent genauere Daten als beim Vorgänger.
  • Höhenmesser für Treppen und Steigungen
  • Über 40 Trainingsarten, die der Tracker automatisch erkennt
  • EKG zur Erkennung von Vorhofflimmern
  • Blutsauerstoff, Hauttemperatur und Schlafanalyse

Ein Detail ist neu: Der Edge ist laut t-online der erste Fitbit mit austauschbarem Akku. Google empfiehlt den Tausch allerdings nur Fachleuten. Du solltest das also nicht selbst ausprobieren, wenn du keine Erfahrung mit Reparaturen hast.

Es gibt auch Einschränkungen. Der Edge hat kein NFC, du kannst also nicht kontaktlos bezahlen. Musik kannst du nur steuern, nicht auf dem Tracker speichern.

Akku und Laden

Ohne Always-on-Display hält der Edge laut Google bis zu sieben Tage durch. Ist das Display dauerhaft an, sind es etwa zwei Tage. Praktisch ist das Schnellladen: Fünf Minuten am Ladegerät sollen für einen ganzen Tag reichen.

Fitbit Air: Tracker ohne Bildschirm

Der Fitbit Air ist die Antwort von Google auf Tracker wie Whoop. Er hat keinen Bildschirm und misst still im Hintergrund Puls, Schlaf und Aktivität. Alle Daten siehst du erst in der App. Der Air ist nur 8,3 Millimeter dünn und trägt sich mit Stoffarmband sehr angenehm.

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Im Vergleichstest von Netzwelt landete der Fitbit Air auf Platz 1 der Tracker ohne Display, vor dem Whoop MG. Ein großer Vorteil laut Netzwelt: Der Air kostet einmalig 99,99 Euro und funktioniert ohne Abo. Whoop setzt dagegen grundsätzlich auf eine Mitgliedschaft. Ein Nachteil des Air ist, dass er Trainings nicht automatisch erkennt. Du musst sie selbst in der App starten.

Weitere Tracker ohne Display

Netzwelt hat neben Fitbit Air und Whoop MG drei weitere Bänder ohne Display getestet. So schneiden sie ab:

Tracker Preis (UVP) Abo Note
Fitbit Air 99 € optional 1,8
Whoop MG 399 € Pflicht 2,0
Amazfit Helio Strap 99 € optional 2,4
Polar Loop 179,90 € kein Abo 2,5
Luna Band 149 € kein Abo 2,6

Bei Whoop ist der Preis laut Netzwelt an eine Jahresmitgliedschaft gebunden. Rechne die Kosten also über mehrere Jahre. Den Polar Loop empfiehlt Netzwelt vor allem für Menschen, die schon andere Polar-Geräte nutzen. Der Fitbit Air wiegt nur 12 Gramm und lieferte im Test fast dieselben Pulswerte wie ein Brustgurt von Polar, auch bei schnellen Intervallen.

Edge und Air im Vergleich

Fitbit Edge Fitbit Air
Preis (UVP) 179,99 € 99,99 €
Display 1,34 Zoll keins
GPS eingebaut über das Smartphone
Dicke 11,6 mm 8,3 mm
Akku bis 7 Tage mehrere Tage
EKG ja nein
Automatische Trainingserkennung ja nein
Abo nötig nein nein

Angaben laut t-online, Netzwelt und Google, Stand Oktober 2026.

Das Abo: Was kostet Google Health Premium?

Beide Tracker laufen mit der App Google Health. Die Grundfunktionen sind kostenlos. Der neue Gemini Health Coach ist ein KI-Assistent, der dir Trainingspläne vorschlägt und deine Daten erklärt. Er ist Teil von Google Health Premium. Beim Kauf des Edge bekommst du laut t-online drei Monate gratis. Danach kostet das Abo 8,99 Euro im Monat. Wer bereits Google AI Pro oder Ultra hat, bekommt Premium inklusive.

Rechne nach: Über zwei Jahre kostet das Abo rund 216 Euro, also mehr als der Tracker selbst. Überlege dir also, ob du den KI-Coach wirklich brauchst.

Gesundheitswerte richtig einordnen

Google bietet auch monatliche Trends zu Blutdruck und Insulinresistenz an. Wichtig: Das sind keine medizinischen Messungen. Der Tracker schätzt solche Werte aus Puls und anderen Daten. Wenn dir ein Wert Sorgen macht, sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Ein Fitness-Tracker ersetzt keine Untersuchung.

Kompatibilität

Der Fitbit Edge funktioniert laut t-online mit iPhones ab iOS 16.4 und Android-Smartphones ab Android 11. Damit ist er eine der wenigen Optionen, die mit beiden Systemen gut zusammenarbeiten. Eine Apple Watch funktioniert dagegen nur mit dem iPhone.

Für wen lohnt sich welcher Tracker?

  • Fitbit Edge: für dich, wenn du beim Sport die Zeit, den Puls und die Distanz direkt am Handgelenk sehen willst. Auch wer ohne Smartphone joggen möchte, profitiert vom eingebauten GPS.
  • Fitbit Air: für dich, wenn du vor allem Schlaf und Erholung messen willst und kein weiteres Display am Arm möchtest.
  • Smartwatch statt Tracker: Wenn du Apps, Bezahlen und Telefonie brauchst, schau dir unseren Artikel zur Galaxy Watch9 oder zur Apple Watch Series 12 an.

Begriffe kurz erklärt

  • EKG: Elektrokardiogramm, misst die elektrische Aktivität des Herzens.
  • Vorhofflimmern: häufige Herzrhythmusstörung, die Tracker als Hinweis erkennen können.
  • NFC: Funktechnik für kontaktloses Bezahlen.
  • Always-on-Display: Bildschirm, der dauerhaft eingeschaltet bleibt.

Mehr Tests und News findest du in der Rubrik Fitness-Tracker.

Quellen

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NEX Redaktion

Die NEX-Redaktion erklärt Technik verständlich: Smartphones, E-Mobilität, Smart Home, KI, Gaming und IT-Sicherheit – unabhängig und faktenbasiert.

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